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Karl Kling (*1910 , + 2003)
Der Rennfahrer Karl Kling wurde 1910 in Gießen geboren. Im Jahr 1936 begann er seine Laufbahn in der Herstellungsabteilung bei Mercedes. Erst nach dem 2. Weltkrieg bekam er die Chance selbst einen Rennwagen zu steuern. 

In den Jahren 1948 und 1949 wurde er auf einem Veritas Deutscher Sportwagenmeister in der Klasse für 2 Liter Fahrzeuge. Im Jahr 1951 wechselte er erneut zu Mercedes. Ein Jahr später gewann er trotz einer zerstörten Windschutzscheibe die Carrera Panamericana (Mexiko) und wurde bei der Mille Miglia in Italien Zweiter. Als erster Rennfahrer überhaupt wurde Karl Kling im Jahr 1952 in Deutschland zum Sportler des Jahres gewählt.

In den Jahren 1954 und 1955 fuhr er in der Formel 1 in einem der legendären Silberpfeile. Das beste Ergebnis erzielte er beim Großen Preis von Frankreich. Hinter seinem Teamkollegen Juan Manuel Fangio wurde er Zweiter. Genau am gleichen Tag feierte ganz Deutschland den Gewinn der Fußball Weltmeisterschaft in Bern. Weitere Platzierungen waren der vierte Rang am Nürburgring (GP von Deutschland), und der fünfte Rang beim GB von Spanien. Die Fahrerwertung schloß er in dieser Saison als fünfter ab. Im Folgejahr wurde er beim GB von Großbritanien Dritter und in Argentinien vierter. Wegen der Rennkatastrophe in Le Mans mit 81 Toten wurde die Rennsaison stark verkürzt. Danach zog sich Mercedes aus der Formel 1 zurück.

Dies bedeutete das Ende der Formel 1 Karriere von Kling. Er wurde Rennleiter bei Mercedes und fuhr selbst noch einige Rallyes. Sein letzter Erfolg als aktiver Fahrer war der Gewinn der Rallye Algier-Zentralafrika-Algier im Jahr 1961. Wohlgemerkt war er zu diesem Zeitpunkt bereits 51 Jahre alt.